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Informationen zum Coronavirus

Sichteinengung

Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung höherer Hygiene-Anforderungen geöffnet.
Bislang sind Heilpraktiker-Praxen von dieser Regelung nicht ausgenommen.
Heilpraktikerdürfen laut Infektionsschutzgesetz Erkrankungen mit dem Coronavirus weder diagnostizieren noch behandeln.
Gleichzeitig bitte ich um Verständnis, dass ich Sie bei Erkältungskrankheiten (insbesondere mit trockenem Husten, Fieber, Atemproblemen, Abgeschlagenheit, Kopf-und Gliederschmerzen, evtl. begleitet von Übelkeit und Durchfall)  oder wenn Sie sich in den letzten 3 Wochen in einem der Risikogebiet aufgehalten haben, Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatten, derzeit nicht in der Praxis empfangen kann. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen telefonisch an Ihren Arzt oder an das Gesundheitsamt. Diese werden alles weitere veranlassen!

Zeckenalarm

Es ist wieder so weit. Die erste Zecke wurde schon im Februar gesichtet.
Sie treiben je nach Wetterlage zwischen März und Oktober ihr Unwesen.
Zecken fallen nicht von Bäumen, nein, sie warten  geduldig bodennah z.B. auf Gräsern auf die vorbeikommende Nase eines Hundes oder den  Fuß eines Menschen. Deshalb hört man ja auch immer, dass man auf den Wegen bleiben soll.
Später suchen sie sich einen schönen warmen, weichen  Platz unter der Achsel, bei Kindern gerne am Haaransatz o.ä..
Geht man also durch Wald und Flur empfiehlt es sich seine Kinder oder sich selbst gut nach diesen kleinen Biestern abzusuchen. Sollte sich eine Zecke schon auf dem Körper niedergelassen haben, entfernt man sie sofort möglichst schonend. (Ideal ist eine Zeckenzange aus der Apotheke.)

In Deutschland sind lokal unterschiedlich 5-35% der Zecken mit Borrelien (Bakterien) infiziert. Allerdings führt nicht jeder Stich einer infizierten Zecke zu einer Erkrankung ( Lyme-Borreliose), da die Borrelien erst mehrere Stunden nach Beginn einer Blutmahlzeit übertragen werden. Daher gilt: Je früher die Zecke entfernt wird, umso besser. Das baldige Absuchen des Körpers auf Zecken ist der beste Schutz gegen Borreliose.
Ist es zu einem Kontakt gekommen, empfiehlt es sich die Stichstelle etwa 4 Wochen lang zu beobachten, um eine auftretende „Wanderröte“ nicht zu übersehen.

Im Gegensatz zur Borreliose( rund 200-mal häufiger) ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis(FSME) nicht so häufig (250-550 Fälle jährlich)und wird von Viren übertragen. In Deutschland kommt das Virus hauptsächlich in Baden-Württemberg, in Bayern und in einigen Landkreisen (von Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz) von.
Sieben bis 14 Tage nach dem Zeckenstich kann es zu unspezifischen Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerz und leichten Magen-Darm-Beschwerden kommen. Bei ca. 90% der Betroffenen klingen die Symptome folgenlos ab.
Allerdings entwickeln die restlichen Betroffenen nach ca. 8 beschwerdefreier Tage zusätzlich eine Hirnhautentzündung, eine Gehirnentzündung oder gar eine Gehirn- und Rückenmarksentzündung.